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Tatsachenreport

Täglich

Es ist einige Monate her, dass ich das letzte Mal Sex im Duett hatte. Mit mir habe ich fast täglich welchen. Dabei schwelge ich hin und wieder in Erinnerungen. Holte das Damals in das Jetzt zurück.
Er ist jünger, voller Energie und Gier. Da ist so viel Lust, die befriedigt werden will. Auch bei mir. Von ihm. Meine Sportlichkeit kommt mir immer noch zugute. Ich bin gelenkig, weiß, wie man die eigenen Muskeln nutzt. Nur mit der Ausdauer hapert es mittlerweile. Also überlasse ich ihm den aktiveren Part.
Ich keuche im harten Rhythmus seines Taktes, schwitze aus allen Poren, höre das Klatschen von nackter Haut. Sein Körper an meinem. Und meine Brüste. Sie sind längst keine Äpfel oder Birnen mehr, eher baumelnde Einkaufstüten. Oben wie ausgewrungen, unten aber noch prall gefüllt. Ihm ist das egal. Hauptsache er kann mit den Händen hineingreifen, während es zur Sache geht. Für meinen Geschmack etwas zu übereifrig. Zu grob. Die meisten Männer haben keine Ahnung, wie empfindsam Brüste sind oder wo. Aber egal. Es gibt andere erogene Zonen, die mir wichtiger sind.
Ich brauche mehr als nur reine Körperlichkeit. Darum raunt er mir ins Ohr. Er ist gut darin, mich und sich zu beherrschen, sich zurückzuhalten, während er mich antreibt, meine Seele hinauf peitscht bis zur Kante.
Ich, mit mir, kann das auch. Besser. Einfacher. Ich kenn mich in meinem Kopf eben doch am besten aus. Thema abgehakt. Bis da wieder einer ist, der meine Phantasie kitzelt und mich aus der Bequemlichkeit herauslockt.

B., 54 J.

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Schönes Schmachten – die Playlist zum „Sex der Woche“


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