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Tatsachenreport



Sechs Hände, ein Penis – Sommer!

Sechs Hände, drei Münder, vier Brüste, ein Schwanz. Das war die Besetzung, die sich Ende 2020 in meinem Bett zusammengefunden hatte, um sich intensiv näherzukommen. Und dann kam: Nichts. Gar nichts. Genauer gesagt, es kam ein langes pandemiebedingtes sexuelles Vakuum. Die baden-württembergische Landesregierung hatte daran einen entscheidenden Anteil, denn sie verhängte eine abendliche Ausgangssperre. Alkoholbeschwingte Treffen zu fortgeschrittener Stunde? Schwierig. Mal ganz abgesehen davon, dass die sechs Hände, drei Münder, vier Brüste und der Schwanz aus drei verschiedenen Haushalten kamen. „Scheiße! Und wann sehen wir uns wieder?“ Die Lust war da, sehr intensiv sogar, aber der Plan fehlte komplett. Kein Licht am Horizont, nirgends. Dass sich das dämliche Virus jetzt auch noch erdenschwer auf die Libido legte – wo es sich doch ansonsten schon in sämtlichen Lebensbereichen breitgemacht hatte -, war nur schwer zu ertragen. Irgendwie haben wir diesen, haha, verfickten Winter überstanden. Und ich habe beschlossen, dass jetzt nur noch Sommer ist.

S., 53 J.


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Schönes Schmachten – die Playlist zum „Sex der Woche“

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