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Palais F*luxx

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Tatsachenreport

Frauen berichten, wie der Sex bei ihnen war


Heißes aus dem Messehotel

Es war ein anstrengender Tag und mir ist nach Alkohol und Entspannung. Gerne auch alleine. Ich kann gut mit mir selbst sein. Zumal, wenn ich, wie heute auf der Messe, den ganzen Tag geredet habe. Es ist meine erste Messe seit Corona und auch, wenn sie kleiner ist als früher, habe ich mich gefreut, dass das Businessleben endlich wieder losgeht.

Ich sehe ihn das erste Mal in der Lounge in dem kleinen, aber feinen Hotel abseits des Messetrubels, das ich mir ausgesucht habe. Ein amerikanischer Businessman mit einer Bassstimme. Typ „Entscheider“, das lässt sich an seinem Auftreten ablesen. Ich mag das.

Er setzt sich zu mir. Wir plaudern und trinken. Es wird schnell sehr flirty und wir tasten spielerisch ab, wie viel mehr der andere womöglich zulassen würde. Ich liebe charmante Männer, die zeigen, was sie wollen, ohne dabei plump oder unverschämt fordernd zu sein. Unbeholfenheit ist niedlich, aber nicht sexy. Ich muss im Job oft genug die Führung übernehmen, privat schätze ich das Gegenteil. Ich lasse mich gerne verführen und zu einer Dummheit verlocken.

Dass ich zuhause einen Freund habe, blende ich aus. Ich habe im Leben schon auf zu viel verzichtet, wegen Männern, die auf nichts verzichtet haben.

Bevor wir zu betrunken sind, brechen wir auf. Stehen gemeinsam im Fahrstuhl. Er ist zu höflich, um ungefragt zu nehmen, was er will. Aber seine Worte sind eindeutig, genau wie sein Körper, der unverhohlen die Gier nach mir zeigt. Noch bevor der Fahrstuhl hält, dränge ich mich an ihn und küsse ihn und lasse meine Zunge begierig und doch langsam seinen Hals herabwandern. Seine Lust treibt mich an und er muss energisch meine Hände festhalten, damit ich nicht hier schon seinen Schwanz aus der Hose hole.

Seine Suite bietet Raum zum Spielen. Einen Tisch, einen Sessel, das Bett. Weil ich zu ungeduldig bin, reiße ich zwei Knöpfe von seinem Hemd ab. Er mag das, es macht ihn an. Er schiebt meinen Rock entschieden hoch, die Nylonstrumpfhose reißt ein, genau wie mein Slip. Er ist deutlich und fordernd – und von erfreulicher Ausdauer. Mein Gewissen mahnt mich, dass ich für die Spuren, die blauen Flecke und kleinen Schürfwunden eine Erklärung brauchen werde. Oder eine gute Woche Abstinenz. Aber das Verlangen, diesen Mann überall in mir zu spüren, gewinnt.

Es dämmert, als ich mich in mein Zimmer schleiche und erstmal ausgiebig dusche. Erschöpft und voller prickelnder Erinnerungsbilder. Noch zwei Stunden Schlaf, bevor ich auschecke, den letzten Messetag hinter mich bringe und heimfahre.

L., 49







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