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Aufladen gegen den Corona-Blues

Hier gibt die Paar- und Erziehungsberaterin Kerstin Erl-Hegel kleine, praktische Tipps gegen den Koller

Heute: Zehn Dinge zur Selbstfürsorge

Selbstfürsorge ein momentan inflationäres Wort. Alle reden davon, wir wissen, wie wichtig sie ist – und trotzdem ist es schwer, sich Raum und Zeit für sich selbst zu nehmen, mal innezuhalten und in sich rein zu horchen. Dabei wäre es so wichtig, darauf zu achten, wo wir Energie herbekommen und wodurch sie uns abgezogen wird. 
Warum sie wichtig ist? Energiespende Momente werden abgespeichert, stärken das Nervensystem und unser Wohlbefinden. Wiederholtes Herstellen von guten Gefühlen stabilisiert Deine seelische Gesundheit.
Bestimmt fällt Dir jetzt alles ein, was Dir guttut, was aber im Lockdown nicht geht. Dein Sport im Fitness-Center, die Pediküre und die samtweichen Füße anschließend, der Besuch im Lieblingslokal mit dem köstlichen Wein… Die Liste was nicht geht, ist lang.

Eine Liste für die Selbsthilfe

Ich möchte Dich auffordern, auf die kleinen Dinge in Deinem Leben zu achten, die Dir Energie geben und die Du jetzt umsetzen kannst:
Gehe Deinen Tag in Gedanken durch, überlege was und wer Dir wirklich guttut? Wie fängt ein guter Tag für Dich an? Ist es der Kaffee, das Croissant, Obst oder Yoga, das ihn gut starten lässt? Bei welchem Lied singst Du automatisch mit? Über welchen Anruf freust Du Dich? An welchen Orten fühlst Du Dich wohl? Welche Tätigkeiten machen Dir wirklich Spaß? Fällt Dir jemand ein, der Dir bei einer beiläufigen Begegnung ein Lächeln ins Gesicht zaubert? Überlege und schreibe auf einem schönen Blatt eine Liste mit genau zehn Dingen auf, die Du in diesen Zeiten realisieren kannst, die Dir guttun. Verwahre die Liste so, dass Du sie ab und zu siehst und sie Dich daran erinnert, wie Du Deine Batterie laden kannst.

Bildmontage: Simone Glöckler
Foto: John Gabriel + Streetart @fraupetertheke

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