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Gute Zahlen – schlechte Zahlen

Unser Sichtbarkeitsradar im September:
Die Präsenz von Frauen und Männern im Kontext von Beziehungen und Partnerschaften im deutschen Film

Erstellt auf Basis des Bechdel-Wallace-Tests, erforscht von Elizabeth Prommer mit ihren Kolleginnen Claudia Wegener und Christine Linke

Filme daraufhin anzuschauen, ob Frauen darin vorkommen, denen ein Name gegeben wurde, und zu schauen, ob sie überhaupt sprechen und wenn, ob sie sich über etwas anderes unterhalten als über Männer, ist nicht die Idee von Forscher*innen einer Universität gewesen. Es war die Idee der Zeichnerin Alison Bechdel, um für sich und ihre Freundinnen die Frage zu klären, ob es sich lohnt, einen Film anzugucken. Der „Bechdel-Test“ hat dennoch seinen Weg in die Forschung gefunden, obwohl er nicht unumstritten ist. Eine gute Zusammenfassung, was es mit ihm auf sich hat, findet Ihr hier

Grafische Gestaltung: Kathrin Blanke


Prof. Dr. Elizabeth Prommer, geboren 1965 in Kalifornien, USA, ist Kommunikations- und Medienwissenschaftlerin. Kurz gesagt ist sie Direktorin des Instituts für Medienforschung der Universität Rostock und lehrt dort. Lang gesagt ist sie ungemein umtriebig und hat an renommierten Universitäten wie Hamburg, Wien und der Universität der Künste in Berlin gelehrt. Nachzulesen bei Wikipedia. Dass sie von der Zeitschrift Focus zu den „100 Frauen des Jahres 2020“ gewählt wurde, hat mit ihrer vielleicht medienwirksamsten Arbeit zu tun: Sie hat mit der MaLisa-Stiftung von Maria Furtwängler das Verhältnis der Sichtbarkeit von Frauen im Verhältnis zur Sichtbarkeit von Männern in Film- und Fernsehproduktionen untersucht.
Umso mehr freuen wir uns, dass sie nun auch uns monatlich mit Zahlen versorgt, die die Sichtbarkeit bzw. die Unsichtbarkeit von Frauen veranschaulichen.

Foto: Tom & Lia Fotographie

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