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F*luxx Galerie | Anna Rubin

Anna Rubin

Menschen aus anderen Ländern treffen – und mit ihnen über die Kunst des Drachenbaus sprechen. Diese schöne Vorstellung löst Anna Rubin (48) regelmäßig ein, denn seit Jahren wird sie zu internationalen Drachenfestivals und Ausstellungen eingeladen. Dann verlässt sie ihr Atelier im österreichischen Kärnten und fliegt etwa nach Japan, Kanada oder Israel.

Am Drachen hängt sie, seit sie ihr Studium mit einer Diplomarbeit über Drachen abgeschlossen hat. Wie sie ihre Gedichte aus Bambus und Pergament in die Luft bringt, vermittelt sie in Kursen für Erwachsene und Kinder, auch dies an allen möglichen Plätzen der Welt. Nicht immer muss der Wind wehen, wenn man ihre Arbeiten sehen will. Vor allem in Österreich gibt es auch immer wieder Ausstellungen von Rauminstallationen.

Fotos: (li) ©Michael – (re) ©Ramlal Tien


Eine Auswahl


Manche Künstler*innen sagen, ihre Arbeit sei körperlich sehr anstrengend. Und, tut was weh?
Manchmal die Hände vom Spalten langer Bambushalme. Aber das ist nicht so schlimm.

Welches war Dein Aha-Erlebnis in puncto Drachen?
Es gibt immer wieder Aha-Erlebnisse. Auch nach 20 Jahren Drachenbau.

Der Wind – Freund oder Feind?
Ein Freund, der manchmal etwas launisch ist.

Wenn Du nicht künstlerisch arbeiten würdest, würdest Du …
mehr auf Berge gehen.

Wenn die Arbeit nicht voran geht, wenn sich Deine Vorstellung nicht umsetzen lässt – was machst Du?
Eine Nacht darüber schlafen.

Welche (Kunst-)Ikone würdest Du gern treffen? Worüber würdest Du mit ihr reden wollen?
Otto Lilienthal würde ich gerne treffen und mit ihm über das Fliegen reden.

An welchem Ort würdest Du gern einen Drachen steigen lassen und wie sähe der Drache aus?
Wo der Wind homogen ist und Drachen sich wohlfühlen beim Fliegen … bei wenig Wind wäre es ein Flautenschweber, bei starkem Wind ein Sturmvogel.


Installation „Luftwurzler“ im Architektur Haus Kärnten

Die nächsten Ausstellungstermine findet ihr HIER.

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