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F*luxx Galerie

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EVA

Eva-Maria See wurde am 14. November 1966 im Schwarzwald geboren. Ein Leben vor ihrem Künsterlerinnendasein gab es nicht, nur eine Namensrundreise von EVA über Eva-Maria Kitzler zu Eva-Maria See und 2013 wieder zu EVA. Studiert hat EVA an der HfBK in Hamburg, Zahl der Semester nach eigener Aussage: „etliche“. In ihren Bildern, Filmen und Aktionen geht es um das Sakrale im Profanen und um die Verbindungen zwischen scheinbar Unverbundenem.

EINE AUSWAHL



WER WIE WAS WIESO WESHALB WARUM

Manche Künstler*innen sagen, ihre Arbeit sei körperlich sehr anstrengend. Und, tut was weh?

Für diese Frage würde ich gerne meinen Joker einsetzen.

Welches war dein Aha-Erlebnis in Punkto Kunst?

1985 sah ich in einer Ausstellung das 257 Jahre zuvor von Gao Qipei mit Fingernagel und Handballen gemalte Porträt des Dämonenbezwingers Zhong Kui. Ich fühlte mich sofort zutiefst verbunden mit dem Gestus dieses Bildes.

Gibt es in Bezug auf deine Arbeit ein Versäumnis, über das du dich ärgerst?

Es hat alles seinen tiefen Sinn, sagte der brave Soldat Schwejk, als er nach einem anstrengenden Tag des Im-Kreis-Laufens an dem Leiterwagen vorbeikam, auf dem er beim morgendlichen Aufbrechen seinen Tabaksbeutel hatte liegenlassen.

Wenn du nicht künstlerisch arbeiten würdest, würdest du…

… irgendwas anderes tun.

Wenn die Arbeit nicht voran geht und sich nicht das einstellt, was du zeigen willst – was machst Du dann?

Ich wende mich alten Projekten zu und sehe nach, ob eines davon lange genug vor geköchelt hat, um es weiterzuführen – oder ob ich es als endgültig ungenießbar entsorgen kann. Letzteres schafft Platz – und ermöglicht damit auch einen freieren Blick auf das aktuelle Kunstprojekt.

Welche (Kunst)-Ikone würdest du gern treffen? Worüber würdest du mit ihr reden wollen?

Ich würde mich gerne mit Alma de l’Aigle über Rosen unterhalten .

Falls du eine unvollendete Arbeit hast, bei der du nicht sicher bist, ob du sie fertigstellen wirst, welche ist das?

Ich habe keine unvollendeten Arbeiten, nur angefangene Projekte.

Wenn du Kultursenatorin wärest, was würdest du als Erstes veranlassen?

Wäre ich Kultursenatorin, würde ich als Erstes für die Einführung eines jährlichen Lukasmahl am 18. Oktober sorgen. Das wäre ein Festmahl für alle Künstler der Stadt, vom Ablauf und Umfang her angelehnt an das bekannte Matthiae-Mahl. Nach der Begrüßung auf den Treppen des Rathauses werden die per Los auserkorenen Ehrengäste vom Bürgermeister zum Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Hamburg begleitet, bevor das Mahl im Großen Festsaal beginnt. Perfekt.

Die Arbeiten von EVA sind bis zum 9. Dezember
in unserer Galerie zu sehen. Weitere Infos zur Künstlerin auf ihrem Blog: https://schwarzerschimmel.de/

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