
Wir sind unabhängig voneinander vor drei Jahren zu zweit auf die Idee gekommen, auch in München braucht es einen Fluxxtisch. Eine Woche bevor ich loslegen konnte, habe ich schon die Einladung von Ilka auf Social Media entdeckt und bin natürlich sofort hingetigert. Und bin auf elf tolle und interessante Frauen getroffen. Gleich danach hat Ilka die Orga aus privaten Gründen abgetreten.
Seitdem organisiere ich unsere Termine und unsere Signal-Gruppe. Dort wird auch außerhalb des festen Fluxxtisches einmal im Monat zu allen möglichen Veranstaltungen, Ausstellungen und Demos von den Mitgliederinnen eingeladen. So finden sich immer wieder Interessierte zusammen. Inzwischen wird auch gemeinsam gewandert und getanzt.
Entzündet hat das alles natürlich Silke. Ich bin im Netz auf Palais F*luxx gestoßen, habe wie viele aus unserer Gruppe den Newsletter abonniert und beim Lesen einfach immer nur genickt.
Wir wechseln immer wieder den Ort und haben keine festen Themen. Viele von uns kommen direkt aus der Arbeit und freuen sich einfach auf gute Gespräche.
Mittlerweile sind wir auf über 30 Leuchtende angewachsen, meistens treffen sich etwa zwölf bis 15 als Stamm in wechselnder Besetzung.
Und es kommen ständig neue Frauen dazu, der Wunsch nach Vernetzung jenseits vom Job ist gerade in unserer Altersgruppe einfach groß. Das vorurteilsfreie Treffen und der Austausch über die ähnlichen Themen, die jede mitbringt, machen das Leuchten aus.
Rausch und Revolte drücken sich so aus: Wir stärken uns gegenseitig durch unser Miteinander, und das macht einfach Freude und gibt uns Unterstützung.
Und das ist es, warum jede bei uns mit dabei sein sollte!
Foto: Jullia Müller
